Wir befinden uns im Jahre 2010 nach Christi. Zumindest all diejenigen, die irgendein wirtschaftliches Interesse besitzen sind im Internet vertreten. In Form von Blogs, Twitter, Facebook...
Wirklich alle? Nein! Eine von unbeugsamen Gebühreneinziehern bevölkerte Zentrale hörte bisher nicht auf, dem Fortschritt Widerstand zu leisten. Und das Leben ist nicht leicht für die Einzieher. Seit Februar 2010 gibt es GEZ Blogs. Wer also schon immer wissen wollte wohin das Geld der eines Gebührenzahlers transferiert wird bekommt hier also einen Eindruck davon.
Schon in der, lieblos, mit einen Verlauf versehenen Kopfgrafik wird ersichtlich, dass hier etwas nicht stimmt. Glückliche, lachende Gesichter. Das können weder GEZ-Beamte, noch -Zahlende sein. Vielleicht waren die Bilder bei einer Agentur auch grad günstig? Ich hatte die Personen auf dem Bild auch schon irgendwo mal gesehen. Naja, es ist bestimmt auch besser so, wenn das Foto eingekauft ist.
Und wie kam man eigentlich auf die URL? "gez-meine-meinung.de"? Hätte man mich gefragt wäre "sag-mal-gez-noch.de" eine schöne Alternative gewesen. Die Domain ist übrigens noch frei, frei falls jemand umleiten möchte. Ich bin mir nichteinmal sicher was ich als Webauftritt-noch-nicht-Kenner von den Inhalten dieser Domain erwarten würde. Unter gez-blog.de hätte ich mir spontan was vorstellen können. Aber auch diese Domain wird nicht genutzt. Aber vielleicht wollte sich die GEZ auch einfach nur abheben und braucht keinen einprägsamen Namen. Darüber hinaus wird Google sie ohnehin schon finden. Domains sind doch ohnehin schon obsolet.
Aber wie schon Professor Google immer sagte: "Was kümmern mich Details? Inhalt zählt!". Und wirklich, bisher hatten Anja, Daniela, Conny und Vera Z. spannende Dinge zu berichten. Denn das sind die Protagonisten der GEZ-Blogs. Mitarbeiterinnen der GEZ die Bloggen. Ob sie eigentlich während der Arbeitszeit bloggen? Es klingt zumindest so: "die Rundfunkgebühren werden nicht verschwendet! Im Gegenteil, es ist ein Service den wir bieten, um Fragen zu klären, Antworten zu geben" (Link). Klingt doch toll! Es gibt auch interessante Tipps. Einen richtigen Knüller gibt es beispielsweise an dieser Stelle: "mein Tipp der Woche: Lesen Sie die Briefe, die meine Kolleginnen/Kollegen und ich Ihnen schreiben".
Aber der Beitrag ist wirklich gut: Link.
Auch GEZ-Mitarbeiter machen eben nur ihren Job. Sie können ja auch nichts für die Spielregeln der deutschen Medienwelt..
Geschrieben in Web
antifarben.de
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